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Wir befinden uns von ende August bis anfangs November auf unserer Reise mit dem Campervan durch Neuseeland.

Verfolgt unsere Reise hier. Wir werden versuchen regelmässige Posts und aktuelle Bilder hier zu veröffentlichen.

Stay tuned...

Montag, 3. Oktober 2011

...and the ref blows the whistle for halftime!

Leider hatten wir am letzten Mittwoch schon Halbzeit der Reise. Zum Glück ist das Glas aber noch halb voll und wir dürfen nochmals viereinhalb Wochen im grossartigen Neuseeland verbringen. Bis jetzt haben wir an 23 verschiedenen Orten geschlafen und 4000 Km mit unserem Van zurückgelegt. Much more to come...

Letzten Mittwoch machten wir uns also auf den Weg nach Christchurch, wo wir die Nacht verbringen wollten. Auf dem Weg dorthin nutzten wir das schöne Wetter und frühstückten an der Gore Bay. Mit der Sonne im Herzen und dem Frühstück im Magen fuhren wir also weiter nach Christchurch auf unseren Camping. Dort angekommen mieteten wir uns zwei Bikes um die Stadt etwas auszukundschaften. Der holprige Weg in die Stadt wurde leider nicht mit grosser Aussicht belohnt. Je näher wir dem Zentrum kamen, umso bewusster wurde uns, dass das Erdbeben doch sehr grossen Schaden verursacht hatte. Alle Strassen, die ins Zentrum führten, waren gesperrt und die wenigen Eingänge vom Militär kontrolliert. Christchurch gleicht einer Geisterstadt.
Wir hatten also keine andere Wahl, als wieder umzukehren und die 15 km mit dem Fahrrad ohne ein einziges Foto von der Stadt anzutreten. Wie es so ist kommt meistens alles miteinander und daher gaben Esti's sieben Franken Hosen den Geist auf und rissen an einer ungemütlichen Stelle. Zurück im Camping zum Hosen wechseln, machten wir uns danach noch zu einen Strandspaziergang in der Nähe auf.

Von Christchurch fuhren wir am Donnerstag Richtung Tiamaru. Um nicht einfach auf kürzestem Weg von A nach B zu fahren entschieden wir uns die sogenannte Inland Scenic Route zu fahren, die uns den nahen Skigebieten entlang führte. Leider war der Hochnebel auch in dieser Region, was uns dann die Aussicht auf die Berge versperrte. In Tiamaru angekommen erkundeten wir zu Fuss das Städtchen und kochten uns einmal mehr ein köstliches Znacht in der Küche des Campings.

Freitag, weiter Richtung Süden brachte uns der Weg nach Oamaru. Da es nicht viel zu sehen gab dazwischen, fuhren wir die 85 Km an einem Stück.
Oamaru selber hat zwei Sehenswürdigkeiten. Die alten Kalkstein Gebäude und die Pinguin Kolonien, die gegen Abend vom jagen zurück an Land kommen. Erstes konnten wir bei Sonnenschein am Nachmittag besichtigen. Zweites mussten wir wegen Rugby leider auf ein anderes Mal verschieben. Da wir nun schon näher an Dunedin und dem Sonntag rückten, wurde die Anzahl der Irlandfans auf der Strasse und dem Camping immer mehr. Am Abend im Pub namens Fat Sally kamen wir uns schon fast wie in Irland vor. Apropos Fat Sally, der Name ist dort Programm. Während des Abends kam plötzlich eine Frau durch die Tür, die der Karikatur an der Wand wie auf einem Foto glich. Fat Sally persönlich kam um für das Rechte zu sorgen.

Da wir das Frühstück am Beach vor einigen Tagen so toll fanden, machten wir uns am Samstag Morgen mit knurrendem Magen und suchendem Blick auf den Weg Richtung Dunedin. Nach einer kurzen Fahrt fanden wir ein geeignetes Plätzchen und verpflegten uns mit Speck, Spiegelei und Hashbrowns aus dem Van. Die darauf folgenden 100 km unterbrachen wir für einen Stop bei den Moeraki Boulders. Die dort zu sehenden runden Steine sind faszinierend. Wie Riesige Murmeln liegen diese Dinger auf ca. 100 Metern am Strand entlang. Wirklich beeindruckend!

Ca. 5 Minuten südlich machten wir noch eine Halt am Shag Point, konnten dort aber nicht viel neues sehen. In Dunedin angekommen checkten wir im Camping ein und suchten uns ein Plätzchen unter den anderen Campern, die fast ausschließlich aus Irischen Fans bestanden. Ein Gefühl wie an einem Openair überkam mich hier bald. Da am Samstag die entscheidende Phase der WM gespielt wurde verbrachten wir den Nachmittag fast komplett in der Bar vor dem Bildschirm. Einige tausend grün gekleidete Fans machten uns das gleich.
Am Sonntag, bei prachtvollem Wetter machten wir dann wieder Fat das Gleiche. Wir schauten drei Spiele im Pub und machten uns danach auf mit der grünen Welle ins Stadium. Der Dunedin Rugby Dome war in puncto Stimmung kaum zu überbieten. Hätte Irland zu Hause gespielt, wäre die Chance fast größer gewesen, mehr Italien Fans zu treffen! Ein super Spiel mit der besten Aussicht in einem der besten Stadien überhaupt!

Heute machten wir einen Ausflug auf einer historischen Bahnstrecke mit der Taieri Gorge Railway. Auf der rund vierstündigen fahrt passierten wir einige wundervolle Landschaften und Bauwerke aus dem vergangenen Jahrhundert. Ein Ausflug der sich gelohnt hat. Zurück im historischen Bahnhof gönnten wir uns zu Esti's Geburtstag ein feines Abendessen in einem edlen Restaurant.

Wie die Reise morgen weiter geht, werden wir später noch entscheiden.

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