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Wir befinden uns von ende August bis anfangs November auf unserer Reise mit dem Campervan durch Neuseeland.

Verfolgt unsere Reise hier. Wir werden versuchen regelmässige Posts und aktuelle Bilder hier zu veröffentlichen.

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Dienstag, 18. Oktober 2011

Heading back north

Ist schon wieder länger her, dass ich das letzte mal gepostet habe, aber dass ist man sich ja schon bald gewöhnt...

Am letzten Dienstag sind wir am Morgen aufgestanden, um uns den Franz Josef Gletscher anzuschauen. Leider hing der Nebel so tief und es regnete teilweise, dass wir uns den Weg zum Gletscherfuss sparten und stattdessen ein stärkendes Frühstück in einem Café im Ort zu uns nahmen. Danach fuhren wir Richtung Norden an der Westküste nach Greymouth. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem zwei Seelen Dorf vorbei, dass sich Pukekura nennt. In Pukekura kann man das Bushman Museum (world famous in New Zealand...) besuchen. Im 20' Film bekommt man eine Einführung in die Geheimnisse der Buschmänner und der Rotwild Jagd in den letzten Jahrzehnten. Das Museum selber wäre dann auch in 5 Minuten gesehen, währe in der stinkenden Ecke nicht noch ein Käfig mit Possums. Die scheuen Tiere sind eigentlich nachtaktiv und bei den Neuseeländern so verflucht, dass wir sie bis jetzt nur flach auf der Strasse gesehen haben. So im Käfig sind sie eigentlich ganz niedlich.
Kurz vor Graymouth bogen wir noch ins Dörfchen Shantytown ab. Dort konnten wir einmal mehr die Geschichte und Gebäude der ersten Siedler miterleben und durften noch mit einer Dampfeisenbahn ein kleines Stück mitreisen.

Am Mittwoch führte der Weg an der Küste entlang, laut Lonely Planet eine der zehn schönsten Autostrecken weltweit. Auf der Fahrt hielten wir bei Punakaiki wo die Pancake Rocks zu bestaunen sind. Diese Kalksteine sehen so aus, als wären sie aufeinander gestapelt, wie Pancakes eben...

Zusätzlich zu den gestapelten Steinen sahen wir noch ein Blowhole, wo durch unterirdischer Wasserdruck die Wellen wie Dampf durch ein Kamin im Gestein austreten. Leider war das Phänomen fast nicht sichtbar. Könnte am schönen Wetter gelegen haben. Einige Meter weiter befinded sich der Truman Track auf dem man in wenigen Minuten an weitere solcher Blowholes gelangen sollte. Ausser einer tollen Aussicht, gab es leider nichts zu sehen.
Westport liessen wir Links liegen und begaben uns auf den Weg ins Bullers Vally, wo wir im späteren Nachmittag noch Neuseelands längste Hängebrücke (160 m) passierten und den Rückweg mit dem parallel verlaufenden Flying Fox absolvierten. Die Nacht verbrachten wir dann im nahen Murchison.

Am Donnerstag fuhren wir auf direktem Weg nach Nelson, dass laut beschrieb einen tollen Eindruck machte, diesem Ruf aber nicht wirklich treu wird. Nach dem Stadtbummel sind wir mal wieder in einem Freiluft Siedler Museum gelandet, diesmal aber ohne Eintritt zu bezahlen und weil wir die Kunstausstellung (street art) und die Kleinbrauerei besichtigen bzw. probieren wollten. Am Abend gönnten wir uns mal wieder ein Eye Filet auf dem Grill... Mmmmhhh!
Das Ziel von Freitag war Picton. Von hier hatten wir am Samstag die Fähre zurück nach Wellington. Auf der kurvigen fahrt machten wir noch einen Ausflug in die Marlborough Sounds, die einen Abstecher wert sind.

In Picton angekommen checkten wir im Camping ein und als die Frau vom Empfang sah, dass wir aus Luzern sind ist sie kurzerhand in ihre Wohnung gerannt, hat ein Pilatus Plüsch Drachen geholt und uns vom Löwendenkmal vorgeschwärmt. Der weitere Plan war es dann, einen Spaziergang an der Promenade zu machen, was dann aber wegen Hagel ins Wasser viel.

Apropos Wasser, wir haben dann die Zeit genutzt und uns im Camping eigenen SPA Pool eine halbe Stunde durch sprudeln lassen. War als alternative auch ganz ok...

Am Samstag ging es wie gesagt um 10 Uhr auf die Fähre zurück auf die Nordinsel nach Wellington. Dort angekommen checkten wir im zentralen Waterfront Motorcamp ein und gingen danach in die Stadt bummeln. Zum Znacht gab es ein Surf & Turf vom heissen Stein! Cool, wenn man ein rohes Stück Fleisch zum selberbraten an den Tisch bekommt! Danach sahen wir noch das erste Halbfinale, dass leider nicht nach Wunsch ausging, dafür machten wir uns aber neue Freunde und lernten den Ausdruck "jafa", den die Kiwis für Leute verwenden, wie ins grosse Auckland zügeln.

Da wir am Samstag mit den neuen Freunden auch anstossen mussten, erwachten wir am Sonntag mit einem etwas schweren Kopf und das Wetter anfangs noch grau war, machte es gar nichts aus, dass wir den schweren Kopf noch etwas länger auf dem weichen Kissen ausruhten. Endlich aufgestanden ging es zum Te Papa Museum, der Rugby Statue und dann zum Italiener auf eine fast echte Pizza.

Danach schauten wir im über vollen Pub mit ca. 200 All Blacks Fans und einem Australier das zweite Halbfinale. Besser hätte der Tag nicht enden können und die Hoffnung auf den richtigen WM Sieger ist noch intakt!

Der Montag führte uns durch ein Gebiet, dass weniger sehenswert war. Daher fuhren wir einfach mal drauflos und nach etwas mehr wie 300 km, parkten wir den Van am Ocean Beach Nähe Naper. Hier war es so gediegen, dass wir direkt die Nacht mit Aussicht zum Strand verbrachten.

Von Neuseelands Städten wurden wir bis jetzt mehr enttäuscht als überrascht und Napier machte da heute keine Ausnahmen. Nach kurzem Stadtbummel fuhren wir Richtung Taupo, wo wir heute und morgen die Nacht verbringen. Hier in Taupo sind wir heute an eine warme Quelle Spaziert, die in den Waikato River fliesst. Wir und auch einige andere aalten uns im warmen Wasser. Ein Traum so in der Natur, ohne Eintritt noch viel besser...

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