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Wir befinden uns von ende August bis anfangs November auf unserer Reise mit dem Campervan durch Neuseeland.

Verfolgt unsere Reise hier. Wir werden versuchen regelmässige Posts und aktuelle Bilder hier zu veröffentlichen.

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Mittwoch, 26. Oktober 2011

Well done All Blacks!

Am letzten Mittwoch wurden wir mal wieder mit einem Tropf Geräusch geweckt. Da unser Van schon einige Jahre und schon mehr wie 350'000 km auf dem Buckel hat, kann das durchaus vorkommen. Trotz des Regens fuhren wir zum nahen Hukka Fall, der zur Abwechslung mal wirklich eindrücklich war. Als Schweizer ist man ja puncto Wasserfall nicht so leicht zu beeindrucken. Da es zum Zeitpunkt unserer Ankunft am Wasserfall richtig regnete, mussten wir uns in die volle Regenmontur werfen, um auf dem kurzen Weg nicht komplett durchnässt zu werden...

Da das Wetter nicht besser wurde entschieden wir uns für ein Schlechtwetters Program, dass aber auch seinen Reiz hatte. Wir machten uns ins de Bretts SPA Ressort auf. Hier gab es Wasser von Mineralquellen in verschiedenen Temperaturen. Eine angenehme Art, das schlechte Wetter zu überbrücken. Im 40 grad warmen Wasser lässt es sich auch aushalten, wenn es von oben auf den Kopf tropft. Zur Entschädigung gönnten wir uns Lammracks vom BBQ!

Der Donnerstag begrüßte uns dann wieder mit Sonnenschein. Nach dem Breakfast fuhren wir auf dem Weg Richtung Rotorua zuerst noch nach Orakei Korako thermal Area. Wie schon vor einigen Wochen Wai-O-Tapu, ist dieser Ort thermisch aktiv und birgt kleine Geysire, Mudpots und weitere dampfende und rauchende Löcher. Einmal mehr ein mystischer Ort auf unserer Reise.

Von Orakei Korako fuhren wir dann weiter nach Rotorua, wo wir wieder für zwei Nächte eincheckten. Rotorua ist mit Taupo wahrscheinlich das vulkanisch aktivste Gebiet in Neuseeland und so verwundertes nicht, dass im Stadtpark Kuiram an jeder Ecke etwas blubbert und raucht.

Rotorua ist mit ca. 30% Maoris eine der Hochburgen der Urbevölkerung und bietet darum auch einiges an Kultur für Touristen. Hier könnte man sich die volle Folklore Dosis geben und ein Maori Abend inkl. dem traditionellen Hangi buchen. Da mir diese Massen-Veranstaltungen nicht so zusagen, haben wir auf unserem Spaziergang einfach das Maori viertel Ohinemutu besucht und uns nicht noch Tänze usw vorführen lassen.

Am Donnerstag Abend entschieden wir uns am Freitag zum raften zu gegen. Da wir uns erst spät entschieden haben, mussten wir das ganze am Freitag morgen früh buchen und konnten dann mit der Mittags Tour mit. Der Bus holte uns an diesem wunderschönen Tag vom Camping ab und wir wurden ins Base Camp gefahren. Dort wurde uns einmal mehr ein Wetsuite verpasst und wir bekamen die Instruktionen. In Booten à sechs plus Guide, wurden wir dann auf den Kaituma River gewassert, wo wir nach einigen kleineren Wasserschnellen und 2 Meter Wasserfällen auf den 7 Meter Wasserfall, normal dem Highlight der Tour, zurasten. Den Fall überstanden fünf von sieben in unserem Boot ohne Probleme. Nur die zwei Franzosen fielen aus dem Boot und wir mussten sie unten wieder hinein hieven. Als schon fast alles vorbei war, passierte es dann. An einer Stelle, wo eigentlich nichts passieren sollte, hatte ich dann mein OOTB Experience. OOTB steht für 'out of the boot', dies bedeutet, ich habe mich in der Euphorie selber aus dem Boot gehebelt und bin dann nur einige Meter vor einer Stromschnelle und laut Erzählungen nur cm vom Fels in den Fluss gefallen. Da ich bei den Instruktionen richtig zugehört hatte, habe ich mich direkt in die White Water Position begeben und bin über die Schnelle herunter gerutscht. Kurz vor der nächsten, warf mir ein anderes Boot ein Seil zu und ich wurde in dieses Boot 'gerettet'... Für mich war das kleine Bad eine willkommene Abkühlung und hat mir spass gemacht. Leider brach dabei mein Paddel und die schon etwas ängstlichen Deutschen und Franzosen in unserem Boot hatten eine Schrecksekunde. Der Guide dagegen, konnte sich vor lachen nicht halten und meinte, dass vor mir hier erst ein Inder reingeflogen ist... Nach diesem Ereignis nannte er uns nur noch Team Awesome! Kulinarisch hatten wir uns am Abend dann in den Burger Fuel, einer NZ Burger Kette, begeben. Von solchen Burgern könnte sich Mc Donalds eine Scheibe abschneiden. Nicht nur die Größe, auch der Geschmack überzeugt und man hat sicher genug!
Am Abend wurde noch das Bronze Final gespielt, was leider an Australien ging.

Samstag, kleiner Kater, wir machten uns auf den Weg an den Ohope Beach, wo wir die Nacht verbringen wollten. Auf dem Weg war mal wieder Baden angesagt. Die Awakei Hot Springs waren Balsam für uns und nach zwei Stunden einweichen gings dann an den Ohope. Im Top 10 angekommen suchten wir uns ein schönes Plätzchen am Meer und spannten ein bisschen aus.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des WM Finals, welches wir bei unseren Freunden in Tauranga schauen wollten. Wir machten uns daher auf den Weg von Ohope nach Tauranga, wo wir am Abend ein grosses BBQ hatten. Nach richtiger Kiwi Manier gab es ein Beercan Chicken, Lamm Sirloin und Eye Filet vom Grill!

Nach dem Essen setzten wir uns gespannt vor den TV. Das Spiel konnte beginnen! Die erste Halbzeit verlief nach Wunsch, auch wenn die AB's schon mehr im Vorsprung sein könnten. Die zweite Halbzeit war dann eine Nervensache! Mit nur einem Punkt unterschied und den wohl spannendsten 10 Minuten Rugby ever, gewannen die All Blacks seit 24 Jahren mal wieder die begehrte Webb Ellis Trophy. Well done guys! Wäre ein Skandal gewesen, wenn die Franzosen dieses Spiel für sich entschieden hätten!

Da der Montag hier ein Feiertag war, konnten wir alle schön ausspannen. Der Tag begann mit einem Breakfast vom Grill mit Rösti, Speck und Spiegelei. Danach entertainten wir Luca im Sandkasten und mähten später noch den Rasen. Hier konnte ich endlich das erste mal mit einem Ride on das Gras trimmen. Fehlen mir bald nur noch Gummistiefel um komplett Kiwi zu werden!

Am Abend gabs einmal mehr BBQ, man soll ja das schöne Wetter geniessen!

Am Dienstag war das Wetter wieder sensationell und wir verbrachten die meiste Zeit bei Spreiter's im Garten. Da ich wieder mal eine richtige Küche zur Verfügung hatte, machte ich für uns alle eine große Lasagne, die jedoch bis nach dem Volleyball Match von HJ am Mt Manganui Beach warten musste.

Am Mittwoch machten wir dann eine Ausflug mit Übernachtung an den Waihi Beach. Zuerst fuhren wir aber etwas weiter zur Karangahake Gorge. Hier wurde früher nach Gold gegraben. Heute kann man auf den Geleisen und in den Tunneln der alten Mine herum spazieren. Es empfiehlt sich eine Taschenlampe dabei zu haben...

Nach dem spazieren fuhren wir an den schönen Waihi Beach, der zum Glück vom Schiffsunglück vor der Bay of Plenty verschont worden ist. Am Abend genossen wir ein feines Dinner im Flatwhite Café, welches im Umkreis von 20 km das einzige Lokal ist, wo es was zu essen gibt.

Heute war es leider ein bisschen bedeckt, wir machten uns nach den scrambled eggs vom Flatwhite auf den Weg nach Waihi, wo wir die moderne Goldmine betrachteten. Zurück in Tauranga spielten wir noch eine Runde Mini Golf, die natürlich wieder vom starken Geschlecht gewonnen wurde ;-)

Nun sind wir wieder bei Spreiter's und freuen uns auf die letzten paar Tage!

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